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08 stellt Trainer Reer frei - Höppner-Brüder steigen ein

07. März 2012

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Die erste Mannschaft des SC Münster 08 wird nicht mehr von Michael Reer (Foto oben) trainiert. „Entgegen ursprünglicher Planung“, teilt der Klub am Mittwoch mit, erfolgte die Trennung zu sofort. Der Vorstand stellte Reer frei, der eigentlich nach der Serie ausscheiden sollte. Die Höppner-Brüder steigen zu sofort ein.

Andreas und Thomas Höppner, der U13-Trainer bis Saisonschluss bleibt, übernehmen die abstiegsgefährdete Landesligaelf am Mittwoch mit dem ersten Training. Die Lösung mit den beiden sollte zur neuen Saison greifen – jetzt war Not am Mann und auf Anfrage des Klubs sagten die beiden zu, früher einzusteigen mit dem Risiko, im Abstiegskampf zu scheitern. Selbstredend verspricht sich der Klub einen Motivationsschub durch den Wechsel. Am 18. März startet die Restsaison, die Nullacht als Drittletzter angehen muss.

"Kein Einvernehmen mehr"

Der 08-Vorstand mit Georg Nüsse, Wolfgang Mehnert und Thomas Bähr sah sich jetzt zum Handeln gezwungen, da die in den letzten Wochen festzustellende mangelhafte Zusammenarbeit und fehlende Kommunikation beteiligter Personen nach einer Lösung rief. "Es gab kein Einvernehmen mehr und das ging zu Lasten der täglichen Arbeit", sagte Mehnert gegenüber echo-muenster.de. "Wenn wir der Mannschaft noch eine Perspektive in Richtung Klassenerhalt geben, dann musste gehandelt werden."

Wie berichtet hatte (Senioren-)Abteilungsleiter Christian Deitmer im Januar den 08-erfahrenen Helmut Wellermann als Sportlichen Leiter eingesetzt, der bereits personelle Weichen für die nächste Serie stellte und Neuzugänge gewann.

"Mit Ruhe an die Arbeit heran gehen"

Thomas Höppner hat sich nicht darum gerissen, monatelang zweigleisig zu fahren wie im ersten Halbjahr 2011 an der Seite von Jens Dietrich. "Wir wollen Ruhe rein kriegen und die Serie vernünftig zu Ende spielen können. Zaubern können wir nicht", sagte Höppner am Mittwoch. Das Hauptaugenmerk liege eindeutig auf der Vorplanung der kommenden Spielzeit.

Auszug aus Echo Münster



Höppner-Duo für 08 - Wellermann kommt auch

16. Januar 2012

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Thomas Höppner


Mit einer sehr interessanten Konstellation im Traineramt geht der SC Münster 08 in die Folgesaison, die in der Landes- oder Bezirksliga gespielt werden kann. Für Michael Reer werden die Höppner-Brüder Thomas (46) und Andreas (48) gleichberechtigte Fußballtrainer der Ersten. Und mit Helmut "Spury" Wellermann kehrt ein Insider zurück, um als sportlicher Leiter Senioren zu fungieren.

Dieses Paket schnürte jetzt in vielen Gesprächen Christian Deitmer,

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Christian Deitmer

der als Abteilungsleiter (Senioren) auch in der sportlichen Leitung gefordert war, aber entlastet werden wollte.

Thomas Höppner, seit acht Jahren Coach im 08-Nachwuchsbereich, gibt die erfolgreiche D-Juniorenmannschaft im Sommer ab und kehrt überraschend zurück in die vorderste Linie, in der er im ersten Halbjahr 2011 gemeinsam mit Jens Dietrich den Abstieg des Landesligateams zu verhindern wusste.

Der Bruder ist das Argument für den anderen

Dass dieser Höppner parat steht, war für den anderen das Andreas Höppner, Fußballtrainerstichhaltige Argument. "Es geht für mich nur in dieser Konstellation", sagte Andreas Höppner

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Andreas Höppner

(Foto r.), der seit seinem Abschied von Emsdetten 05 Mitte 2010 keinen Trainerjob mehr übernahm, obschon er immer wieder Angebote bekam.

Mit dem 1. FC Gievenbeck und der Zweiten des SC Preußen war Andreas Höppner höherklassig erfolgreich. "Ich werde auch künftig nicht bei jedem Training dabei sein können, aber das haben wir alles besprochen. Die Lust, am Platz zu stehen, ist bei mir nie ganz verschwunden."

Thomas Höppner, einst beim ESV und in Havixbeck Spieler seines coachenden Bruders, erwähnte unlängst in einem Gespräch mit Andreas Höppner die 08-Perspektiven. "So kam alles ins Rollen - ich kann beruflich bedingt den Job auch nur machen, wenn ich nicht alleine dastehe. Andreas und ich liegen auf einer Wellenlänge, was den Fußball angeht."

Der spezielle Reiz

Als Juniorencoach hätte Thomas Höppner eh aufgehört. "Es war eine tolle Zeit, aber jetzt musste mal der Einschnitt her." Zwar signalisierte er nach seinem Interimsjob in der Landesliga, auf Seniorenfußball nicht gerade erpicht zu sein, machte aber seither eine Entwicklung durch. "Diese Aufgabe hat ihren Reiz für mich. Ich bin Nullachter mit Herzblut. Und mit einem so erfahrenen und erfolgreichen Trainer wie Andreas an der Seite haben wir eine ideale Besetzung."

08 werde weitergehen auf dem Weg, die geeigneten Juniorenspieler in die Erste zu ziehen und die Identifikation mit dem Klub hoch zu halten. "Das wird einmalig in der Liga, in der wir spielen. Wer das große Geld machen will, der geht woanders hin."

Wunschkandidat Wellermann

Wellermann verlässt den SC Greven 09 wieder, dessen sportlicher Leiter er bis Ende 2011 und zwei Jahre lang war.

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Helmut "Spury" Wellermann

"Spury ist der richtige Mann für den 08-Posten. Er kennt doch alles und jeden", ist Andreas Höppner überzeugt. Wellermann wird zu sofort einsteigen und sich kümmern ums Personelle. Für Nullacht war er jahrelang in diversen Ämtern und Positionen tätig, ehe er den Kanalklub in Richtung Greven verließ.

Thomas Austermann / Echo Münster



Unglückliche Niederlage

11. Dezember 2011

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SV Burgsteinfurt – SC Münster 08 2:1 (0:0)

Fast eine Stunde langweilten die 22 Akteure auf dem Platz die Zuschauer mit einem trostlosen Landesliga-Kick. Zahlreiche Fehlpässe und Stockfehler auf beiden Seiten prägten die Partie. „Selbst die einfachsten Pässe sind nicht angekommen“, beschrieb 08-Coach Michael Reer die Szenerie kopfschüttelnd. So verwunderte es auch kaum, dass dem ersten Treffer eine Standardsituation vorausging. Zunächst hatte SVB-Spielmacher Julius Vehoff Pech, dass sein Freistoß an den Innenpfosten klatschte, doch nach dem Abpraller schaltete Sascha Markmann am schnellsten und platzierte den Ball von der Strafraumgrenze zum 1:0 ins lange Eck (62.).

Allerdings währte die Freude über die Führung beim Tabellenachten nur kurz, denn in der 68. Minute patzte Ersatzkeeper Hans-Christian Galler: Nach einem langen Ball von 08-Abwehrchef Philipp Spangenberg kam der Burgsteinfurter Schlussmann zu spät aus seinem Kasten. André Otto erkannte die Situation richtig und köpfte zum Ausgleich ein.

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Torschütze für 08 A.Otto

„Mit einem Unentschieden hätten wir heute gut leben können“, wertete Reer nach dem Schlusspfiff. Doch es kam anders, denn in der 79. Minute entschied der Unparteiische nach einem vermeintlichen Foul von 08-Torhüter Moritz Ostrop auf Strafstoß für die Hausherren. „Das war definitiv kein Foul, denn der Kontakt mit dem Stürmer erfolgte erst nachdem Moritz den Ball schon mit der Hand geklärt hatte“, ärgerte sich Reer. 08-Kapitän Philipp Spangenberg ereiferte sich ebenfalls lautstark und wurde dafür mit „Rot“ bedacht.

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Spange reklamierte zu vehement

Vehoff nahm die Einladung jedenfalls dankend an und verwandelte zum 2:1 für die Elf vom Ex-Preußen Marco Antwerpen. Kurz darauf musste auch Otto nach seiner zweiten Gelben Karte vorzeitig duschen gehen. In der 88. Minute vergab Sven Annas nach einem Eckstoß per Kopf die Chance zum Ausgleich.

Obgleich seine Mannschaft in den bisherigen 16 Spielen lediglich 11 Zähler holen konnte, möchte Reer das Abschneiden seiner Truppe richtig eingeordnet wissen: „Wir mussten den Abgang zahlreicher Leistungsträger verkraften und haben bislang das Beste aus dieser schwierigen Situation gemacht. Sicherlich hätten wir uns gewünscht, dass wir etwas besser dastehen. Aber dass wir uns im unteren Tabellendrittel bewegen würden war vollkommen klar“.

Münster 08: Ostrop - Köster (82. Dircks), Annas, Spangenberg, Simon - Abdel Ghany (46. Hövelmann), Miske, Speerschneider, Hartung - Otto, Kone (88. Golla)

Nils Küper / Echo Münster



08 klettert mit Sieg auf Platz 14

05. Dezember 2011

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SC Preußen Borghorst – SC Münster 08 0:1 (0:0)

Gegen die viertbeste Heimmannschaft der Liga ließen die Nullachter zunächst die nötige Zielstrebigkeit vermissen. Immer wieder spielten sie den Ball hinten rum und kamen folglich kaum zu nennenswerten Aktionen in der Offensive. Dies gleichermaßen für die SCP-Angriffsabteilung um Matthias Kappelhoff-Rickert, von dem in Durchgang eins nichts zu sehen war. „Die erste Halbzeit war von beiden Teams bestenfalls durchwachsen“, beschrieb 08-Coach Michael Reer, der in der 24. Minute dann aber doch noch ein Highlight zu sehen bekam: Dominik Hartung bediente Daniel Speerschneider, der im Sechzehner gelegt wurde. „Ein klares Foul“, pflichtete Reer dem Unparteiischen bei, der ohne zu zögern auf Strafstoß entschied. Kapitän Philipp Spangenberg zeigte vom Punkt aus jedoch Nerven und scheiterte an SCP-Keeper Sebastian Donasczewski.

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Nullachts Kapitän Philipp Spangenberg konnte einen Strafstoß nicht im Tor versenken - die Kanalkicker gewannen trotzdem. (Foto Jackson)

Nach dem Seitenwechsel benötigten die Gäste eine Anlaufphase von zehn Minuten, ehe sie das Spiel wieder in den Griff bekamen. „Da war dann endlich auch die nötige Entschlossenheit zu sehen“, freute sich Reer über die nun besser werdenden Angriffsbemühungen seiner Elf, die in der 70. Minute belohnt wurden: Nach einem Eckstoß lauerte Daniel Speerschneider auf den zweiten Ball, ließ im Tempodribbling drei Gegenspieler aussteigen und vollstreckte dann aus 14 Metern trocken zum 1:0-Führungstreffer. Borghorst riskierte im Anschluss mehr, aber konnte bis auf einen Pfostentreffer von Kappelhoff-Rickert keine weiteren Chancen für sich verbuchen.

„Aufgrund der guten zweiten Halbzeit von uns geht der Sieg in Ordnung“, wertete Reer nach dem Schlusspfiff. Durch den dritten Sieg in den letzten vier Partien machen die Nullachter weiter Boden gut und ziehen am SSV Buer vorbei auf Platz 14.

Nullacht: Ostrop - Köster, Spangenberg, Annas - Simon, Speerschneider (78. Duarte-Melao) - Miske (81. Hövelmann), Abdel Ghany, Hartung, Koné, Golla (57. Dircks)

Tor: Speerschneider (71.)

Bes. Vorkommniss: Donaszewski hält Foulelfmeter von Spangenberg (35.)



Knappe Niederlage im Derby

28. November 2011

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Ausgerechnet im Derby beim SC Münster 08 gelang den Landesligafußballern des BSV Roxel der erste Saisonsieg ohne Gegentor. Dank eines sehenswerten Treffers von Manuel Beyer setzte sich die Mannschaft von Gundolf Lorenz etwas glücklich aber nicht unverdient mit 1:0 durch und feierte bereits den neunten Sieg im 14. Spiel.

Mit einer Ausnahme vertraute 08-Trainer Michael Reer exakt den Akteuren, die zuletzt zwei Siege in Folge eingefahren hatten: Für den beruflich verhinderten André Otto rückte Daniel Speerschneider

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Daniel Speerschneider

nach abgesessener Sperre auf der linken Seite in die Startelf. Roxel begann im 4-2-3-1-System mit Kapitän Jens Könemann als einziger Spitze – und hatte in dieser Formation in der Anfangsphase mehr vom Spiel. » weiterlesen



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